Matinee
Akkordeonspielring Geradstetten

Sonntag, 25. November 2007


Jugendensemble
Leitung: Silvia Lederer

Trinity, Gospel-Medley, Ernst-Thilo Kalke

Ungarisch, Jo Knümann, Bearb.: Curt Herold


Doppelquartett
Leitung: Jörg Lederer

Dalmatinische Tänze, Adolf Götz

Espana-Walzer, Emanuel Chabrier, Bearb.: Erich C. Frohloff


Orchester
Leitung: Jörg Lederer

Wenn ich König wär, Adolphe Adam, Bearb.: Curt Mahr

Marsch, P. I. Tschaikowsky, Arr.: Hans-Günter Kölz
aus Nussknacker-Suite Op. 71a

Russischer Tanz, P. I. Tschaikowsky, Arr.: Hans-Günter Kölz
aus Nussknacker-Suite Op. 71a

Florentiner Marsch, J. Fucik, Bearb.: Bruno Hartmann


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Matinee mit Walzer, Marsch und 7/8-Takten

Konzertante Musik in den unterschiedlichsten Rhythmen wurde bei unserer Matinee am vergangenen Sonntag geboten.

Den Auftakt machte das Jugendensemble unter der Leitung von Silvia Lederer. Beschwingt wurden die in dem Gospel-Medley „Trinity“ von Ernst-Thilo Kalke verarbeiteten Melodien vorgetragen. Musikalische Vielfalt zeigte der Nachwuchs dann auch in dem Stück „Ungarisch“ von Jo Knümann. Temperamentvolle Passsagen wechselten sich mit zarten Solofrequenzen ab und das Jugendensemble erntete viel Applaus für seine gekonnten Vorträge.

Das Doppelquartett beginnt mit den „Dalmatinischen Tänzen“ von Adolf Götz. Sie spiegeln die Vielfalt der Musik des Balkan wider. Ensembleleiter Jörg Lederer: „Der Wechsel zwischen ¾- und 4/4-Takten, 5/8- und sogar 7/8-Takten macht die Stücke richtig interessant zum Spielen.“ – und auch zum Anhören, wie der Applaus des Publikums zeigte. Mit dem „Espana-Walzer“ von Emanuel Chabrier und der daraus sehr bekannten Melodie „Wenn die Rosen erblühen in Malaga“ wurden die Gäste dann kurzerhand vom neblig-trüben Remstal ins sonnige Spanien versetzt.

„Wenn ich König wär“ – mit der Ouvertüre zu diesem Werk von Adolphe Adam begann das 1. Orchester seinen musikalischen Auftritt. Unter der Leitung von Jörg Lederer brachte der große Klangkörper der Orchesterspielgemeinschaft mit den Harmonikafreunden Waiblingen dieses Werk optimal zur Geltung. Die beiden Sätze „Marsch“ und „Russischer Tanz“ aus der Nussknackersuite von P. I. Tschaikowsky sind technisch äußerst anspruchsvoll und wurden von den Spielern meisterlich bewältigt. Flinke Finger waren gefragt und diese wurden auch bei der abschließenden Zugabe, dem „Florentiner Marsch“ von Fucik, nochmals ausgiebig eingesetzt.

Zum Abschluss bedankte sich Vorstand Axel Hamm mit einem großen Blumenstrauß bei Silvia Lederer und mit einem Weinpräsent bei Jörg Lederer für ihre Arbeit als Orchesterleiter, sowie mit einem Weinpräsent bei unserem Schlagzeuger Siegbert May, der uns immer „taktkräftig“ unterstützt.